Hanf ist eine vielseitige Nutzpflanze, welche in
fast allen Klimazonen gedeiht. Sie ist eine der ältesten
Nutzpflanzen und hat mehrere Verwendungsmöglichkeiten. Hanf wird
unter anderem zur Textilproduktion verwendet, im
Nahrungsmittelbereich und auch in der Medizin. In Lebensmitteln
findet man zum Beispiel das aus Hanf gewonnene Hanföl (aus den
Samen der Pflanze), was in z.B. Hustenbonbons vorkommt. Hanföl wird
außerdem als Zusatzstoff für die Produktion von Kosmetikartikeln
verwendet. Dieser Hanf ist der “gute” Hanf denn der “schlechte”
Hanf dient zur Herstellung von Rauschmitteln. Die Rauschmittel
werden aus der Gattung “Cannabis” gewonnen, der Wirkstoff heißt
Tetrahydrocannabinol (THC). Der Wirkstoff fällt in Deutschland
unter das Betäubungsmittelgesetz. Die aus Hanf gewonnenen
Rauschmittel sind Marihuana, Haschisch und Haschisch-Öl. Bei
Marihuana handelt es sich um getrocknete weibliche Blütenstände und
um die Blätter, welche geraucht werden. Bei Haschisch handelt es
sich ebenfalls um weibliche Pflanzenteile, welche geraucht oder
aufgelöst werden, um sie zum Beispiel für die Zubereitung von
Speisen und Getränken zu nutzen. Das Haschisch-Öl wird aus dem Harz
der weiblichen Blütenstände gewonnen. Auf uns Menschen hat Cannabis
eine berauschende Wirkung, welche in Form von Halluzinationen und
Wahrnehmungsveränderungen bei Formen und Farben auftreten. Das Ziel
des Konsumenten ist dieses, dass er absolut relaxt und beruhigt
sein will, einfach in einer anderen Welt zu schweben. Wenn man auf
die Idee kommen sollte Hanf selber anzubauen, muss man dies melden.
Es geht auch nur, wenn der THC Gehalt der Pflanze eine gewisse
Grenze nicht überschreitet und der Anbau kontrolliert wird. Die
Pflanze darf nicht zum Handel angeboten werden.